Demeter

Kronacker Blog

19
Nov

Kleine Info zum Weihnachtsfleisch

Unser Großhändler ist bekannt als Lieferant ökologischer Lebensmittel mit hohen ethischen Ansprüchen.

Die zuliefernden ökologischen Landwirte setzen sich von den konventionell arbeiteten Betrieben und insbesondere von den Massentierbetrieben ab.
Dies erkennt man an der Tierhaltung, der Qualität und natürlich beim Preis.
Warum?

Begonnen mit der Haltung verlangt die Ökolandwirtschaft zunächst für alle Nutztiere mehr Platz im Stall und zwingend Auslauf auf Frei- bzw. Grünflächen. Das Futter besteht also hauptsächlich aus Gras, Stroh und Heu - sogenanntes Rauhfutter. In diesem sind Mineralien, Vitamine und Nährstoffe für ein gesundes Wachstum enthalten.
Im Vergleich dazu leben konventionelle Schweine in Stallboxen. Auslauf ist nicht vorgesehen. Ihr Futter besteht vielfach aus Gen-Soja. Die Langzeitfolgen für uns durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel sind bisher noch nicht nachgewiesen. Es wird auch Rauhfutter verwendet. Dies weist regelmäßig Rückstände giftiger Pflanzenschutzmittel auf. 

Wie überall in der ökologischen Landwirtschaft wird viel vorbeugend gearbeitet.
Damit die Tiere gesund bleiben, erhalten Sie Bewegung, frische Luft und gesunde Nahrung. Natürlich sind auch "Bio-Tiere" nicht immun gegen Krankheiten. Dann wird zunächst mit Homöopathie behandelt und erst im Notfall ein Antibiotikum eingesetzt. Dennoch ist Bio-Fleisch frei von Medikamenten-Rückständen. Die vorgeschriebene Wartezeit bis zur Schlachtung ist nämlich deutlich länger.

Alles spiegelt sich im Geschmack wieder.
Ausschlaggebend dafür sind der Fettgehalt und die Marmorierung im Fleisch. Fett ist bekanntermaßen ein Geschmacksverstärker. Für die Marmorierung sorgt die ausreichende Bewegung.

Sie wissen, dass die Bio-Qualität viel Leidenschaft und Handarbeit verlangt, die einen angemessenen Preis rechtfertigt.

Das sind nur Auszüge, wie sich die Unterschiede zeigen.
Mit Ihrer Vorliebe für Bio-Fleisch unterstützen Sie auf jeden Fall die artgerechte Tierhaltung.

05
Nov

Unsere Säfte sind wieder da

Ab sofort bieten wir folgende Sorten an:

Apfel-Rote-Bete-Saft, sehr fruchtiges Aroma
          1l Flasche                    2,29 €  
          1Kiste á 6 Flaschen  12,95 €

Apfelsaft, fruchtig erfrischend, mildes Aroma
          1l Flasche                    2,29 €
          1Kiste á 6 Flaschen  12,95 €

Quittensaft naturtrüb, fruchtig, herb, kräftiges birniges Aroma
          1l Flasche                   3,89 €

Schauen Sie einfach mal in unseren Shop!

17
Sep

Unser Beitrag für die Nachhaltigkeit

Gerade haben wir unserem Vorlieferanten interessante Zahlen für das
Jahr 2017 erhalten.
Diese wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Dadurch, dass unsere Ware auf nicht folierten Rollwägen angeliefert wird, haben wir 7.918 m² Folie eingespart.
Das entspricht dem Kunststoff von 15.018 Nudelverpackungen.

Durch den Einsatz von Obst & Gemüse Mehrwegkisten wurden
5.207 kg Kartonage eingespart.
Das entspricht einem 1.050 m hohen Turm.

Die eingesparte CO2-Äquivalente für die Gesamtemenge beträgt
1.272 kg CO2.

06
Aug

Kronackersorten am Züchtungs- und Sortentag in Bingenheim, Hessen 1. und 2. August 2018

Auf dem Versuchsfeld der Bingenheimer Saatgut AG in Hessen
konnte man unsere neuen Sorten sehen.
Gut haben sich unsere niedersächsischen Linien, die nur den leichten Sand vom Kronacker gewöhnt sind, dargestellt.


Unsere bewährte Lauchzwiebel Ishikrona stand deutlich dunkellaubiger und straffer da als die Winterheckenzwiebel.


Die rote Gemüsezwiebel wurde zum ersten Mal der
Öffentlichkeit präsentiert und hat trotz Trockenheit ein schönes
erstes Ergebnis erzielt.


Die blaue Buschbohne „ Blaue Kronacker“, die wir nicht nur
züchterisch bearbeiten sondern am Kronacker auch schon
fleißig anbauen und vermarkten , wurde schon im Vorfeld des
Sortentages vom diagnostischen Labor der Saatgutfirma
ausgelobt wegen ihrer bestechenden Gesundheit.
Sie konnte gleich an zwei Standorten besichtigt werden.


An beiden Tagen der Veranstaltung war unsere Züchterin A.
Maaß vor Ort und führte durch die jungen Bohnenzuchtlinien
vom Kronacker, die dafür eigens am Quellhof, dem zweiten
Standort angebaut wurden.


Nicht zuletzt wollen wir unsere
„Canetti“ Vigna-Schlangenbohne erwähnen, die schon
Bestandteil des Katalogs ist und auf dem großen hübschen
Tisch der Kulturpflanzen einen besonderen Eindruck hinterließ.
Die extrem langen knackigen Bohnen sind immer wieder ein
Hingucker.
 

30
Jul

Die Bohnen - allgemein und speziell


Bohnen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Vor mehr als 10.000 Jahren wurden in Asien bereits Mungobohnen, in Europa bereits Puffbohnen oder in den südamerikanischen Anden Stangen- und Feuerbohnen kultiviert. Wobei die Buschbohne wie wir sie heute kennen, aus den Bohnenarten Lateinamerikas hervorgeht. Bereits zur Zeit der Eroberung Amerikas wurden die Phaseolus-Bohnen, zu denen auch die Buschbohne (Phaseolus vulgaris var. nanus) zählt, von den Indianern feldmäßig angebaut. Im 16. Jahrhundert gelangten sie auch nach Europa. Heute werden sie wegen ihrer anspruchslosen Eigenschaften auf der ganzen Welt geschätzt und trotz der relativ hohen Kälteempfindlichkeit von Skandinavien bis in die Tropen angebaut. Unsere Sorte „Maxi“ ist ein so genannter, Gluckentyp: die Blätter sind unten, die Bohnen hängen oben, sie lässt sich deshalb sehr leicht pflücken.
Bohnen sind sehr gesund, sie enthalten Krebshemmende Stoffe (Proteasehemmstoffe) und sie sind reich an Lignanen, d. h. Stoffen, die von sich aus krebsbekämpfende Wirkung haben sollen.

Aus unserem Zuchtprogramm für Kultursaat e.V. gibt es noch die Blaue Buschbohne.

Wir kultivieren verschiedene Stämme auf Frühzeitigkeit und Einheitlichkeit. Die blauen Bohnen werden beim Kochen grün, sie verlieren dabei ihren roten Farbstoff, und können wie grüne Bohnen zubereitet werden.

Neu im Sortiment haben wir Schlangenbohnen.

Diese sind ca. 50cm lang und eine Rarität!
⦁    Ein schnelles Pfannengemüse, das geschmacklich eher nach Kartoffel schmeckt.
⦁    Nicht mit Speck und Zwiebeln anbraten, besser passen: Kokos- u. Erdnuss, Chili, Curry


 

 

16
Jul

Auswirkungen des Wetters auf unsere gärtnerische Tätigkeit

Das schöne Wetter der letzten Wochen macht einerseits gute Laune andererseits stimmt es uns auch sehr bedenklich: Es ist zu warm und viel zu trocken.
Die Prognosen durch die Klimaveränderung sagen das voraus, nasse Winter, trockene Sommer.
Natürlich ist ein Jahr nicht beweiskräftig genug, um die Prognose zu unterlegen, aber wenn wir uns die letzten Jahre anschauen, ist die Tendenz sehr eindeutig. Es wird wärmer, die Sommer werden trockener, die Extreme nehmen zu – z.B. vier Wochen Frost im Februar und jetzt das „Toskana-Wetter“ seit dem 2. Mai. Vom 2. Mai bis Mitte Juni war es trocken, das sind 7 Wochen in der Hauptwachstumsphase der Pflanzen ohne nennenswerte Niederschläge mit dazu hohen Temperaturen. Die Getreideernte fällt dadurch auch schlecht aus.
Wie sieht es beim Gemüse aus?
Dadurch, dass wir seit einem Jahr alle Flächen beregnen können, kommen die Kulturen, die kurze Wachstumszeiten haben, wie z.B. Salat gut durch die Trockenheit, Kulturen, die langsam wachsen, wie die Möhre, brauchen sehr viel Wasser, soviel können und wollen wir auch nicht bewässern, diese Kulturen müssen mit Trockenheit umgehen lernen, der Geschmack wird dadurch etwas intensiver, der Rübenkörper ist nicht ganz glatt und wird etwas fester.
Dem Kohl gefällt das Wetter überhaupt nicht, er mag es kühl und nass, die Trockenheit die Wärme setzen ihm zu, da schafft das Beregnen nur eine kleine Abhilfe. Die Pflanzensäfte in den Blättern sind durch die hohe Sonneneinstrahlung zu zuckerhaltig, das lockt die Insekten an; die Kohlernte wird schlecht ausfallen.
Die Vielfalt unserer Kulturen schafft aber den Ausgleich: die Tomatenernte wird voraussichtlich sehr gut!

02
Jul

Blumen am Kronacker

Blumen im Sommer sind immer wieder eine Augenweide.
In unserer Gärtnerei und insbesondere in den Züchtungsprojekten spielen sie eine besondere Rolle.
Mit Blumeninseln können wir Bestäuberinsekten an die passenden Orte lenken.

So ist der blaulila Natternkopf ein Lieblingsplatz der Insekten am Nachmittag.

Gleich daneben blühen mitten auf dem Acker auch die Samenträger der Gemüsezwiebeln und des Stangenselleries. Angelockt von den leuchtenden Blumen , werden von Hummel, Biene und Schwebfliege und co gleich auch diese bestäubt und bringen Samen für eine neue Ernte.

In den Buschbohnen ist es genau anders herum. Hier sind die Löwenmäulchen Abstreiferkulturen. Damit die Hummeln in den vielen Bohnenlinien kein Chaos anrichten, sind zwischen den Partien Löwenmäulchen und Mignondahlien gepflanzt, damit der Pollen  abgestreift wird. Die Hummel ist so stark, dass sie die enge Bohnenblüte öffnen kann und so die meistens selbstbefruchtende Bohne fremd ( mit Pollen einer Nachbarpflanze) bestäubt. Da wir nicht alle Linien isolieren können, sind die Abstreiferblumen ein Trick.

Es gibt aber auch lange bunte Blumenbeete vor allem auch für die vielen Bienenvölker, die hier zu Hause sind.
Auch mit unseren Gründüngungen nehmen wir Rücksicht auf die Insektenwelt und lassen die Lebewesen sich an Rotklee, Phacelia, Wicke, Inkarnatklee , Ölrettich und Sonnenblume Laben.

11
Jun

Der Wind, der Wind

Dieses Netz mussten wir am Samstag bei der Feldarbeit für Kunden nicht von den Möhren herunternehmen, es flog zwei Tage vorher durch eine Windhose 250m durch die Luft und landete auf der Straße.
Zur Info: Das Netz ist 75m lang und 7m breit.

04
Jun

Biotop Kronacker

Biotope sind Lebensräume für Tiere und Pflanzen, das kann manchmal „nur“ eine Brennnesselecke, ein Strauch oder auch ein Baum sein. Unsere Hofkastanie z. B. blühte in diesem Jahr den ganzen Mai hindurch, sie bot reichlich Nektar und Pollen für Hummeln, Solitärbienen und unsere Honigbienen. Die Hummeln flogen den Baum drei Wochen von morgens bis abends an, es war ein beständiges und beruhigendes Summen unter dem Baum zu hören, die Bienen haben sich nach einer Woche anderen Trachtpflanzen zugewandt, es blühte im Mai wegen der großen Hitze plötzlich alles, selbst die Linden.

Bei dieser blühenden Kastanie ist mir noch einmal klar geworden, wie wichtig jedes Biotop gerade für Insekten und Kleintiere ist, und dass es schon eine Überprüfung wert ist ob z.B. eine Brennnesselecke gemäht werden muss, oder sie zumindest solange stehen bleiben kann, bis die Schmetterlingsraupen verpuppt sind.

Die moderne Landwirtschaft löscht viele Biotope aus, umso wichtiger ist es, dass wir in den Hausgärten Ersatz schaffen und wenn es nur kleine Ecken sind (ein Laubhaufen, eine kleine Blumenwiese oder ein einheimischer Strauch ), für Insekten und Kleintiere sind sie lebenswichtig.

Wenn Sie das Biotop Kronacker ansehen wollen, laden wir Sie ganz herzlich zu einem Feldtag ein, wir werden wahrscheinlich Rote Bete jäten, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.

Wir starten um 14 Uhr und bitten um Anmeldung.

07
Mai

Hilfe für die Insekten

Schlagzeilen zum Thema Insektensterben gibt es in letzter Zeit häufig: Studien belegen, dass die Gesamtmasse der Insekten in den vergangenen 27 Jahren um mehr als 75 Prozent abgenommen hat.
Das ist beunruhigend, denn Insekten sind ein wichtiger Baustein im
Ökosystem.
Rund 80 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen.
Außerdem sind Insekten die Nahrungsgrundlage für rund 60 Prozent
der Vögel.
(Quelle: KÖN Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH,Visselhövede)


Machen Sie einem „Blütencheck“, um ihre Flächen aus Sicht der Blütenbesucher wie Bienen zu sehen.
Wie blütenreich ist Ihr Garten?
Finden Insekten hier gute Lebensbedingungen, ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten?


Auch die Bewirtschaftungsweise der Landwirte hat großen Einfluss auf die Vielfalt und Menge der Insekten.

Daher unterstützen Sie auch mit Ihrem "Bio-Einkauf" die heimische Insektenwelt!

Vielen Dank!