Demeter

Kronacker Blog


02
Mai

Vogelführung mit dem NABU am 28. April


Gegen 6:30 Uhr haben wir uns am Sonntag zur alljährlichen Vogelwanderung aufgemacht. Wir sind Richtung Wald in westlicher Richtung gewandert, auf dem Weg dorthin hörten wir: Buchfinken, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Fitis und aus der Ferne sehr laute Kanada Gänse. Der Gänsebestand hat in den letzten Jahren stark zugenommen, sie sind alltäglich auf den Wiesen rund um die Gärtnerei zu sehen und zu hören. Am Wald bogen wir ab ins Gebiet Önersberg, Der Önersberg war früher ein Sandberg, heute ist er eine Sandkuhle mit einem kleinen See. Der Sand wurde über Jahrzehnte von den Moorbauern für den Wegebau verwendet. Das Gebiet ist landschaftlich sehr abwechslungsreich – hier stehen alte Eichen, Hainbuchenhecken, durch den Lehmabbau sind viele Seen entstanden, es gibt Sandkuppen aber auch feuchte Senken auf den Wiesen und viele Hecken, die Fridel Lütjen mit Mitgliedern unseres Hofvereins Hofgemeinschaft Verlüßmoor gepflanzt hat -, der Sandweg führt uns von der Geest langsam in die Moorniederung. Hier hörten wir weitere Vögel wie Rotkelchen, Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Klappergrasmücke und schon fast auf dem Rückweg ein Schwarzkelchen; dieser kleine Vogel steht leider auch auf der roten Liste, wie viele andere. Die Lebensbedingungen werden immer schlechter, es fehlt an Insekten, an heimischen Sträuchern, die Rückzugsorte und Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt sind und da können wir alle mithelfen, indem wir unseren Garten mit einheimische Sträucher und Blühpflanzen verschönern und einen Teil mit einer Blumenwiese einsäen.
Wir alle haben einen sehr schönen Morgen erlebt und einiges dazugelernt, an dieser Stelle möchten wir uns bei Heiko Ilchmann vom NABU Hambergen ganz herzlich für die interessante Führung bedanken.

02
Apr

Heute stellen wir ihnen einen unserer regionalen Lieferanten vor, den Hof Lütjen.

Kühe mit Hörnern!

Sie sehen wirklich stattlicher, eindrucksvoller, einfach schöner aus:
Kühe mit Hörnern!
Verschieden geschwungen – dazwischen mehr oder weniger Pony und Löckchen, auch bei den Bullen.
Zwar verletzen sich die Tiere manchmal gegenseitig, aber die Entfernung der Hörner ist schmerzhaft und die Tiere sollen so natürlich wie irgend möglich bleiben.
Der Hof wurde doch tatsächlich schon 1955 auf Demeter umgestellt. Hörner sind wichtig, die Tiere kommunizieren mit ihren Artgenossen auch über die Höner. Es sind Organe, die ein Leben lang wachsen und individuelle Formen bilden. Die große Hornoberfläche trägt zur Regulierung der Körpertemperatur der Kühe bei. Die Kuh schmeckt beim Wiederkäuen ihr Futter bis in die Hornspitze. Hörner haben einen Einfluss auf die Verdauung der Kühe – und damit auf die Qualität von Milch, Fleisch und Mist.
Unseren köstlichen Sahnequark, Joghurt und Milch bekommen wir von den Milchkühen, die auf großen Flächen auf Moorboden weiden.
Ein Teil der Milch geht zu Söbbeke. Diese Frucht-Joghurts führen wir auch in unserem Sortiment.
Es werden auch Moormöhren, Linda- Kartoffeln und Rhabarber angebaut.

 

13
Mär

Heute stellen wir den Milchschafhof Brünjes vor.

Seit über 20 Jahren arbeiten Ingrid Bartel-Brünjes und Roland Brünjes nach Bioland-Richtlinien.
Die zu bewirtschafteten 35ha Grünland (inkl. Ostedeich) dienen dem Weidegang – je nach Witterung von April/Mai bis November/Dezember.
Auf den 3km Deichflächen vergnügen sich die Schafe als Landschafts-und Deichpfleger, indem sie das Gras kurz halten und die Grasnarbe mit ihren kleinen Hufen verfestigen.
Wenn ab Januar die Lämmer zur Welt kommen, wird die neue Milch-und Käse-Produktionssaison gestartet. Ab November haben sich die Tiere eine Pause verdient, dann „stehen sie trocken" und bereiten sich auf die Geburt der neuen Lämmergeneration vor.

Alle Milchprodukte werden handwerklich auf dem Hof hergestellt.

Zu Ostern bieten wir in der Woche vom 8. bis 15. April Lammfleisch an.
Dieses müssen Sie bis zum 27. März vorbestellen.

 

11
Mär

Patentierung von Pflanzen – Was hat das mit der Gärtnerei Kronacker zu tun ?

In Deutschland haben wir das ZÜCHTERRECHT.
Das heißt, dass man als Ausgangsmaterial einer Neuzüchtung als Züchter immer auf Saatgut / Sorten der Kollegen zurückgreifen darf.
So wurde bisher in einer großen allgemeinen Züchtergemeinschaft dafür gesorgt, dass man immer mit den Verbesserungen weiterarbeitet.
Wie z. B. die Süße im Zuckermais, besondere Festigkeit beim Kohl ect.

Seitdem die Industrie in den Saatgutmarkt investiert und Firmen aufkauft, findet eine Monopolbildung statt.
Was früher gut nebeneinander wirtschaften konnte, wird nun zum Wettkampf.
Man will den Weltmarkt bestücken mit Sorten, die in schneller Folge mit sehr hohen Investitionen hergestellt werden, unterstützt mit neusten Techniken wie z. B. die Genanalyse. Die Investitionen sollen sich für die Aktionäre lohnen, darum muss eine Absicherung her, damit nicht mit diesen Pflanzen weitergezüchtet werden kann.
So werden nun oft ganz unsinnige Dinge an Pflanzen patentiert, aber im Hintergrund geht es um das Monopol der Sorte und die Verhinderung der Weiterzucht durch andere.
Obwohl diese Konzerne selber aufbauen auf Sorten, die vor ihnen andere gezüchtet haben.
Mit dem Patentrecht wird nun versucht das Züchterrecht auszuhebeln. Patentrechtsstreitigkeiten sind langwierig und teuer.
Kaum eine Firma oder Unternehmen kann das Durchstehen.

Zeitgleich wird in den AGBs dieser Agrofirmen strafrechtliche Verfolgung angedroht, wenn man als Züchter diese Sorten als Ausgangsmaterial benutzen will, so wie es bisher üblich war.
Obwohl diese Androhung falsch und unrechtmäßig ist !!!

Das züchten einer neuen Sorte,(durch einen Züchter/in,) bis alle Merkmale einheitlich sind dauert 7-20 Jahre. Die Prüfung beim Bundessortenamt dauert dann nochmal 2-3 Jahre und kostet 2.000 - 6.000€.
Niemand darf dann genau diese Sorte ohne Lizenzvertrag vervielfältigen.

Trotzdem dürfen Züchter diese Sorten als Ausgangsmaterial einer Neuzüchtung nutzen ohne sich strafbar zu machen.

Mit der Verein Kultursaat, mit dem wir hier am Kronacker Gemüsepflanzen züchten, verzichten wir sogar auf den Sortenschutz.
Die Züchtung wird aus freien Schenkungsgeldern finanziert und soll darum gemeinnützig bleiben.
Trotzdem geraten die Gärtnereien beständig unter Druck sich auch anderen Sorten zu öffnen.
Patentierte Pflanzen wiedersprechen ja erstmal nicht dem Bioanbau.
Es gibt auch keine Kennzeichnungspflicht bei patentierten Pflanzen. Trotzdem befinden sich die Gärtnereien plötzlich auf einem gefährlichen Boden.
Die Firmen verlangen ein Kontrollrecht der Bestände 24h und die strafrechtlichen Androhungen sind enorm.
Wenn man dann Jungpflanzen bestellt, weiß man oft garnicht, welchem Teufel man da Zugang zum eigenen Betrieb verschafft.
In diesem Sinne : PATENTIERUNG NICHT ZULASSEN
Die Lebewesen sind immer noch unsere Mitgeschöpfe- Wirtschaftlichkeit hin oder her- und dieses Zusammenleben gilt es zu schützen vor Konzerninteressen.

06
Feb

Zeit für gutes Brot

Wir möchten Ihnen einen unserer regionalen Lieferanten vorstellen,
die Backstube am Mühlenberg.
1989 wurde die „Backstube am Mühlenberg" auf dem Parzivalhof in Quelkhorn bei Ottersberg gegründet. Ursprünglich als Versorger für die Lebensgemeinschaft des Parzivalhofes geplant, wuchs der Betrieb durch die starke Nachfrage nach demeter-Backwaren zügig an. Die Betriebsräume der Backstube liegen heute auf dem Gelände des Niels-Stensen-Hauses in Worphausen. Die Nähe zu uns unterstreicht einen zeitnahen Vertrieb der ofenfrischen Backwaren. Die direkte Nachbarschaft zum Niels-Stensen-Haus ermöglicht eine Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die Herstellung der Backwaren erfolgt in bester Demeter- und BioQualität, mit besonderer Berücksichtigung von regionalen Rohstoffen und Erzeugern. Die Backwaren werden handwerklich vor Ort erstellt, ohne Convenience und chemischen Backhilfsmittel. Jedes Produkt bekommt die Zeit, die es für die Entwicklung des optimalen Geschmacks braucht! Dies erfordert hohes Können und Flexibilität, denn kein Backtag ist wie der andere! Durch den Verzicht auf Backhilfsmittel und Stabilisatoren liegt die Führung und Steuerung des Backprozesses ganz in den Händen der Bäcker!

10
Jan

Saatgutzüchtung wie geht das? Grünkohl




=> Der Film über unser Grünkohlprojekt ist fertig.
Zu sehen ist er auf Youtube, einfach Kronacker und Grünkohl eingeben.

Für alle Interessierten, die immer schonmal wissen wollten, wie Saatgut gewonnen bzw. gezüchtet wird.
Gehen Sie gemeinsam mit unserer Saatgut-Züchterin Annette Maaß durch eine Anbausaison.

Gerne können Sie sich alles auch vor Ort anschauen, kommen Sie gerne zu einer Hofführung, z.B.: an einem Mitmach-Tag, beim Tag der offenen Gärtnerei im August oder zu einer speziellen Führung "Saatgut Züchtung + Vermehrung" Ende Juni. 
Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

13
Dez

Jahresabschluß und Betriebsferien

Wir machen vom 24.12.2018 bis zum 06.01.2019 Betriebsferien!!!
Ab Montag, den 07.01.2019, sind wir wieder wie gewohnt für sie da.


Wir wünschen Ihnen
eine schöne Adventszeit,
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und
einen guten Start in ein fröhliches Jahr 2019!

19
Nov

Kleine Info zum Weihnachtsfleisch

Unser Großhändler ist bekannt als Lieferant ökologischer Lebensmittel mit hohen ethischen Ansprüchen.

Die zuliefernden ökologischen Landwirte setzen sich von den konventionell arbeiteten Betrieben und insbesondere von den Massentierbetrieben ab.
Dies erkennt man an der Tierhaltung, der Qualität und natürlich beim Preis.
Warum?

Begonnen mit der Haltung verlangt die Ökolandwirtschaft zunächst für alle Nutztiere mehr Platz im Stall und zwingend Auslauf auf Frei- bzw. Grünflächen. Das Futter besteht also hauptsächlich aus Gras, Stroh und Heu - sogenanntes Rauhfutter. In diesem sind Mineralien, Vitamine und Nährstoffe für ein gesundes Wachstum enthalten.
Im Vergleich dazu leben konventionelle Schweine in Stallboxen. Auslauf ist nicht vorgesehen. Ihr Futter besteht vielfach aus Gen-Soja. Die Langzeitfolgen für uns durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel sind bisher noch nicht nachgewiesen. Es wird auch Rauhfutter verwendet. Dies weist regelmäßig Rückstände giftiger Pflanzenschutzmittel auf. 

Wie überall in der ökologischen Landwirtschaft wird viel vorbeugend gearbeitet.
Damit die Tiere gesund bleiben, erhalten Sie Bewegung, frische Luft und gesunde Nahrung. Natürlich sind auch "Bio-Tiere" nicht immun gegen Krankheiten. Dann wird zunächst mit Homöopathie behandelt und erst im Notfall ein Antibiotikum eingesetzt. Dennoch ist Bio-Fleisch frei von Medikamenten-Rückständen. Die vorgeschriebene Wartezeit bis zur Schlachtung ist nämlich deutlich länger.

Alles spiegelt sich im Geschmack wieder.
Ausschlaggebend dafür sind der Fettgehalt und die Marmorierung im Fleisch. Fett ist bekanntermaßen ein Geschmacksverstärker. Für die Marmorierung sorgt die ausreichende Bewegung.

Sie wissen, dass die Bio-Qualität viel Leidenschaft und Handarbeit verlangt, die einen angemessenen Preis rechtfertigt.

Das sind nur Auszüge, wie sich die Unterschiede zeigen.
Mit Ihrer Vorliebe für Bio-Fleisch unterstützen Sie auf jeden Fall die artgerechte Tierhaltung.

05
Nov

Unsere Säfte sind wieder da

Ab sofort bieten wir folgende Sorten an:

Apfel-Rote-Bete-Saft, sehr fruchtiges Aroma
          1l Flasche                    2,29 €  
          1Kiste á 6 Flaschen  12,95 €

Apfelsaft, fruchtig erfrischend, mildes Aroma
          1l Flasche                    2,29 €
          1Kiste á 6 Flaschen  12,95 €

Quittensaft naturtrüb, fruchtig, herb, kräftiges birniges Aroma
          1l Flasche                   3,89 €

Schauen Sie einfach mal in unseren Shop!

17
Sep

Unser Beitrag für die Nachhaltigkeit

Gerade haben wir unserem Vorlieferanten interessante Zahlen für das
Jahr 2017 erhalten.
Diese wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Dadurch, dass unsere Ware auf nicht folierten Rollwägen angeliefert wird, haben wir 7.918 m² Folie eingespart.
Das entspricht dem Kunststoff von 15.018 Nudelverpackungen.

Durch den Einsatz von Obst & Gemüse Mehrwegkisten wurden
5.207 kg Kartonage eingespart.
Das entspricht einem 1.050 m hohen Turm.

Die eingesparte CO2-Äquivalente für die Gesamtemenge beträgt
1.272 kg CO2.







 
powered by webEdition CMS