Demeter

Kronacker Blog


12
Sep

Impressionen vom Kronacker

 

26
Aug

Tag der offenen Gärtnerei



Am vergangenen Samstag hatten wir, bei sommerlichen Temperaturen, unsere Gärtnereiführung. Wir haben uns sehr über die rege Teilnahme gefreut. Trotz der Wärme gab es ein schattiges Plätzchen zum Kaffee und Kuchen.
Es gab eine Tomaten- und Möhrenverkostung mit anschließender Bewertung.
Unsere Saatgutzüchterin Annette Maaß führte durch die Gärtnerei und gab interessante Einblicke in die Saatzucht, Gurkenvermehrung und des Freilandanbaus.
Die Gärtner führten eine Spitzkohlpflanzung von Hand vor und zum Vergleich, mit der Pflanzmaschine. Wobei sich herausgestellt hat, dass die Pflanzung mit der Maschine regelmäßiger ist. Trotz Pflanzmaschine sind natürlich Gärtner im Einsatz. Die Pflanzen werden einzeln von Hand in die Pflanzmaschine gelegt und so in den Boden eingesetzt.
Das Anrühren von Komposttee und auch das Herstellen von Spritzpräparaten aus Hornmist wurden von Rainer Merkt ausführlich erklärt. Für die jungen Gäste war das Ponyreiten mit der Reitschule Brandt ein Spaß. Für Groß und Klein gab es noch eine Fahrt auf dem Schlepper zum Buhlenbrock. Die Pflanzreihenfolge zur Gesunderhaltung des Bodens und auch die Verarbeitung von Kompost waren Thema dieses Besuchs. Danach gab es, auch zur Freude der Kleinen, eine Fütterung der Rinder. Wieder in der Gärtnerei angekommen, warteten Würstchen vom Grill. Mit netten Gesprächen lief der Nachmittag aus.
Wir möchten uns für Ihr Interesse bedanken und natürlich bei den Helfern die das alles ermöglicht haben und freuen uns schon auf das nächste Mal.

20
Aug

Gärtnerei Kronacker bei Youtube
Immer wieder mal kleine Filme rund um die Gärtnerei.



08
Aug

Tag der offenen Gärtnerei

Am 24. August laden wir Sie in unsere Gärtnerei ein. So haben Sie die Möglichkeit, den Anbau vor Ort kennen zu lernen, wir wollen Ihnen aber auch einen Eindruck vermitteln aus unserem täglichen Schaffen. Die Gärtner pflanzen z.B. Erdbeeren – es gibt also ab dem nächsten Jahr wieder eigene Erdbeeren – mit der Pflanz-maschine, ein paar Meter werden von Hand in die Erde gesetzt um zu zeigen, wie diese Tätigkeit sich zu früher verändert hat und wie hilfreich Maschinen im Alltag sein können.
Starten wird der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen von der Backstube am Mühlenberg, mit musikalischer Begleitung.
Ab 14:30 Uhr entführen wir Sie in das Alltagsleben einer Gärtnerei.
Für unsere jungen Gäste bieten wir ab 15 Uhr Ponyreiten an mit der Reitschule Brandt. Auf derselben Wiese stehen auch Strohballen zum Klettern und Springen.
Die Gärtnereiführung mit Annette Maaß mit den Themen Saatzucht, Gurkenvermehrung und Freilandanbau ist für 16 Uhr geplant, ebenfalls eine Rundfahrt zum Feldgemüse am Buhlenbrock mit anschließender Rinder-fütterung auf den Sommerweiden mit Rainer Merkt.
Den Nachmittag lassen wir gemütlich mit Würstchen und Vegetarischem vom Grill ausklingen, auch hier werden wir musikalisch unterhalten.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit dabei sind!

16
Jul

"Unsere kleine Farm"

Heute wollen wir ein wenig über die Tierwelt in der Gärtnerei berichten.
Wie auf dem Foto zu sehen ist, hat die Rinderherde Zuwachs bekommen. Im Bild trabt Bodo (2 Tage alt) auf der Weide, ein kleiner Bulle von unserer Hochlandkuh Debbie, der Vater ist ein schwarzer Bulle von der Rasse Altdeutsches Niederungsvieh.
Eine Woche später kam Juka zur Welt, ein Kuhkälbchen.
Die Rinderherde ist jetzt auf 7 Tiere angewachsen.
Im Sommer grast sie auf den armen Moorwiesen, die sonst für uns Menschen nicht nutzbar wären, und wertet sie mit ihrem wertvollen Dünger auf, sodass artenreiche Grünlandbestände entstehen, die wiederum für Insekten und Vögel Nahrungs- und Lebensgrundlage sind.
Gerade Stare und Schwalben sind auf Weidehaltung angewiesen, hier finden sie genügend Insekten und Larven, die sie zur Fütterung ihrer Brut benötigen.
Die Schwalben brüten überraschend zahlreich in diesem Sommer, ein Paar war sehr verrückt. Es wollte unbedingt im Haus brüten, es flog durch das gekippte Fenster ins Zimmer und hat auf dem Lampenschirm mit dem Nestbau begonnen, das wollten wir aus Sicherheitsgründen nicht und haben nach einigen Überlegungen entschieden, Ihnen im Zimmer eine Nisthilfe aufzuhängen, die wollten die Schwalben aber nicht annehmen und haben als Alternative dazu auf dem Fensterrahmen angefangen zu bauen. Das haben wir unterbunden, weil es katzengefährdet gewesen wäre. Daraufhin waren die Schwalben „sauer" und beendeten den Nestbau im Zimmer. Schlussendlich haben sie in der Scheune neu gebaut.
Zwei Starenpaare haben auch wieder gebrütet, nachdem wir im letzten Jahr gar keine Stare hatten.
Die Insekten sind bisher zahlreicher als im Vorjahr, unsere Gründüngungen werden sehr stark beflogen, vor allem von Hummeln, aber auch Wildbienen, Schweb- und Schlupfwespen sind gut vertreten, auffällig ist das geringe Aufkommen von Schmetterlingen.
Hier sind wir alle gefordert: Insekten brauchen Blühpflanzen, es reichen schon 2-3m² im Hausgarten, um zahlreichen Insekten Nahrung und Unterschlupf zu bieten.

12
Jun

Ein Spaziergang

Wir haben auf Youtube einen Kanal eingerichtet, wir laden Sie ein zu einem Spaziergang rund um die Gärtnerei Kronacker. Auch in Zukunft werden hier immer wieder mal neue Videos veröffentlicht die einen kleinen Einblick in die Arbeit auf dem Kronacker zeigen.

Videos

04
Jun

Führung durch die Saatzucht der Gärtnerei Kronacker


Am Samstag, den 29.6.2019 um 15.00 Uhr mit A. Maaß.

Was kann die Pflanzenzüchtung am Kronacker leisten?
Pflanzenentwicklung zwischen Humusaufbau und Kundenwunsch. Gespräche am Ackerrand zwischen Züchterin, Gärtnern und Kunden mit anschließender Gemüseverkostung.

02
Mai

Vogelführung mit dem NABU am 28. April


Gegen 6:30 Uhr haben wir uns am Sonntag zur alljährlichen Vogelwanderung aufgemacht. Wir sind Richtung Wald in westlicher Richtung gewandert, auf dem Weg dorthin hörten wir: Buchfinken, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Fitis und aus der Ferne sehr laute Kanada Gänse. Der Gänsebestand hat in den letzten Jahren stark zugenommen, sie sind alltäglich auf den Wiesen rund um die Gärtnerei zu sehen und zu hören. Am Wald bogen wir ab ins Gebiet Önersberg, Der Önersberg war früher ein Sandberg, heute ist er eine Sandkuhle mit einem kleinen See. Der Sand wurde über Jahrzehnte von den Moorbauern für den Wegebau verwendet. Das Gebiet ist landschaftlich sehr abwechslungsreich – hier stehen alte Eichen, Hainbuchenhecken, durch den Lehmabbau sind viele Seen entstanden, es gibt Sandkuppen aber auch feuchte Senken auf den Wiesen und viele Hecken, die Fridel Lütjen mit Mitgliedern unseres Hofvereins Hofgemeinschaft Verlüßmoor gepflanzt hat -, der Sandweg führt uns von der Geest langsam in die Moorniederung. Hier hörten wir weitere Vögel wie Rotkelchen, Zaunkönig, Amsel, Singdrossel, Klappergrasmücke und schon fast auf dem Rückweg ein Schwarzkelchen; dieser kleine Vogel steht leider auch auf der roten Liste, wie viele andere. Die Lebensbedingungen werden immer schlechter, es fehlt an Insekten, an heimischen Sträuchern, die Rückzugsorte und Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt sind und da können wir alle mithelfen, indem wir unseren Garten mit einheimische Sträucher und Blühpflanzen verschönern und einen Teil mit einer Blumenwiese einsäen.
Wir alle haben einen sehr schönen Morgen erlebt und einiges dazugelernt, an dieser Stelle möchten wir uns bei Heiko Ilchmann vom NABU Hambergen ganz herzlich für die interessante Führung bedanken.

02
Apr

Heute stellen wir ihnen einen unserer regionalen Lieferanten vor, den Hof Lütjen.

Kühe mit Hörnern!

Sie sehen wirklich stattlicher, eindrucksvoller, einfach schöner aus:
Kühe mit Hörnern!
Verschieden geschwungen – dazwischen mehr oder weniger Pony und Löckchen, auch bei den Bullen.
Zwar verletzen sich die Tiere manchmal gegenseitig, aber die Entfernung der Hörner ist schmerzhaft und die Tiere sollen so natürlich wie irgend möglich bleiben.
Der Hof wurde doch tatsächlich schon 1955 auf Demeter umgestellt. Hörner sind wichtig, die Tiere kommunizieren mit ihren Artgenossen auch über die Höner. Es sind Organe, die ein Leben lang wachsen und individuelle Formen bilden. Die große Hornoberfläche trägt zur Regulierung der Körpertemperatur der Kühe bei. Die Kuh schmeckt beim Wiederkäuen ihr Futter bis in die Hornspitze. Hörner haben einen Einfluss auf die Verdauung der Kühe – und damit auf die Qualität von Milch, Fleisch und Mist.
Unseren köstlichen Sahnequark, Joghurt und Milch bekommen wir von den Milchkühen, die auf großen Flächen auf Moorboden weiden.
Ein Teil der Milch geht zu Söbbeke. Diese Frucht-Joghurts führen wir auch in unserem Sortiment.
Es werden auch Moormöhren, Linda- Kartoffeln und Rhabarber angebaut.

 

13
Mär

Heute stellen wir den Milchschafhof Brünjes vor.

Seit über 20 Jahren arbeiten Ingrid Bartel-Brünjes und Roland Brünjes nach Bioland-Richtlinien.
Die zu bewirtschafteten 35ha Grünland (inkl. Ostedeich) dienen dem Weidegang – je nach Witterung von April/Mai bis November/Dezember.
Auf den 3km Deichflächen vergnügen sich die Schafe als Landschafts-und Deichpfleger, indem sie das Gras kurz halten und die Grasnarbe mit ihren kleinen Hufen verfestigen.
Wenn ab Januar die Lämmer zur Welt kommen, wird die neue Milch-und Käse-Produktionssaison gestartet. Ab November haben sich die Tiere eine Pause verdient, dann „stehen sie trocken" und bereiten sich auf die Geburt der neuen Lämmergeneration vor.

Alle Milchprodukte werden handwerklich auf dem Hof hergestellt.

Zu Ostern bieten wir in der Woche vom 8. bis 15. April Lammfleisch an.
Dieses müssen Sie bis zum 27. März vorbestellen.

 







 
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