Kronacker Blog
Kronacker Winter-Feldsalat: Ein echter Gesundheitsspender
![]()
Der Feldsalat (Valerianella locusta ) gehört zu den Baldriangewächsen und ist regional unter vielen verschiedenen Namen bekannt wie Rapunzel, Ackersalat, die Schweizer nennen ihn „Nüssli“. Der Feldsalat, auch als „König der Salate“ bezeichnet, ist in ganz Eurasien beheimatet, als frostharte, wildwachsende Pflanze ist er als Ackerunkraut auf Feldern mit Wintergetreide, in Weinbergen und an Feld- und Wegrändern zu finden.
Der Feldsalat ist ein einjähriges Kraut, ist winterhart bis zu Temperaturen von minus 15 Grad Celsius.
Erst seit dem 20. Jahrhundert wird Feldsalat als Kulturpflanze gezogen. Früher wurde Feldsalat wildwachsend auf Wiesen und Feldern gesammelt, dass Feldsalat jedoch auch schon in früheren Zeiten kultiviert worden ist,
beweisen Funde von Samen zweier Arten des Feldsalats aus der Jung-teinzeit und Bronzezeit an mehreren Seen des
Alpenvorlandes.
Schon in Berichten des Arztes, Botanikers und Naturforschers Adam Lonitzer, bekannt als Lonicerus, aus dem 16. Jahrhundert findet man, dass das Kraut und die Wurzeln junger Rapuntzeln dem Magen guttäten, kühlten und appetitanregend wirkten, was auch in der alten Klosterheilkunde bekannt war.
Feldsalat hat einen fast doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie Kopfsalat und fördert somit die Bildung von Abwehrkräften gegen Infektionen. Außerdem sind die Vitamine B6 und E enthalten und sehr viel Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt. Dies wird nach der Aufnahme aus pflanzlicher Nahrung im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Vitamin A wird dann in der Leber gespeichert und ist wichtig für die Haut und die Schleimhäute im Mund, in der Lunge, in den Nieren und dem
Verdauungstrakt und schützt sie vor Umweltschäden und Infektionen.
