Demeter

Kronacker Blog

20
Mai

Unser Gänsenachwuchs

Der heutige Regen beschert der Gärtnerei eine kleine Verschnaufpause: Der trockene  und kühle Wind der letzten Tage  hat das letzte Wasser aus dem Boden gezogen, die Pflanzen haben sehr große Mühe zu wachsen, weil sie mit dem Wasser auch notwendige Nährstoffe aufnehmen.

Im Gewächshaus sind die Frühkulturen fast alle abgeerntet, die Beete werden jetzt mit Kompost gedüngt und für Tomaten und Paprika  vorbereitet. Unsere beiden Schüler, von der freien Waldorfschule Bremen Nord, haben ihr dreiwöchiges Landbau-Praktikum beendet und sind mit vielen Eindrücken wieder Nachhause gefahren.

Der erste Gänsenachwuchs ist auch schon da. Siebzehn Küken sind bereits geschlüpft, unsere zweite Leinegans, Frieda, legt weiterhin fleißig jeden zweiten Tag ein Ei. In ihren ersten Lebenstagen sind die Küken noch recht gefährdet. Für Krähen, Greifvögel und Katzen sind sie eine leckere Beute. Aber auch ein Durchnässen bei Regen kann ihnen das Leben kosten. Die Gänseeltern und wir geben uns also alle Mühe, dass sie gut ins Leben starten können.

Neben den Gänsen haben wir auch noch 12 Laufenten. Gegen die Schnecken, die jedes Jahr zahlreicher werden, brauchen wir eine schlagkräftige Ententruppe, die die Schnecken in Schach hält. Frühmorgens, wenn das Gras noch nass ist, rennen die Enten hektisch durch die Gärtnerei, um die einwandernden Schnecken als Leckerbissen zu verspeisen. So stellen sie das ökologische Gleichgewicht ,ohne negative Nebenwirkungen, wieder her!







 
powered by webEdition CMS