Demeter

Kronacker Blog

27
Sep

Die Entwicklung einer standortspezifischen Zucchinisorte

Ein kleines Dankeschön


Die hofeigene Zucchiniernte ist nun im September zu Ende.
Seit Ende April mit der Aussaat trotzen die Pflanze Wind, Kälte, Wühlmäusen und viel zuviel Regen. Dadurch gab es öfter mal stark verformte oder leicht verletzte Zucchinis. Trotzdem hat sich kaum jemand beschwert und dafür möchte ich an dieser Stelle einmal Danke sagen.
Denn auch Sie als Kunde unterstützen damit die Entwicklung einer standortspezifischen Zucchinisorte unter norddt. klimatischen Verhältnissen.
In der langen Kette vom Züchter über den Gärtner zu den Vermarktern/ Packern/Bestellannahme im Büro bis zu ihnen als Kunde haben alle mitgemacht und dieser noch jungen und etwas pubertierenden Sorte eine Chance gegeben.
Zwar fördert Kultursaat den züchterischen Bereich, aber die präzise Beurteilung  der Pflanzen  in der Ertragserhebung und der Sensorik und die aufwändige Handbestäubung der Eltern innerhalb von oft nur 3 Wochen sind sehr zeit- und kostenintensiv. Das ist oft gegenüber dem gärtnerischen Betrieb nicht leicht zu vertreten.
Gärtnerisch gesehen ist es einfach wunderbar mal Pflanzen zu haben, die sich auch an Ort und Stelle weiterentwickeln dürfen und nicht mit der Saatguttüte kommen und mit der Ernte wieder gehen.

Und als Kunde ? Ich hoffe es hat ihnen geschmeckt! Und gleichzeitig haben sie mitgewirkt am Erhalt und Entwicklung von Sortenvielfalt für den ökologischen Anbau. Dankeschön.

Und übrigens, wer auf unserer Hofführung war, hat gesehen, dass selbst unsere Kühe gerne die zu großen Zucchinis fressen. Wir mussten nichts auf den Kompost bringen.

Nun liegen noch die Früchte der Mutterpflanzen auf dem Feld . So schwer wie kleine Babys und voller Sämchen dürfen sie noch ein paar Sonnenstrahlen aufnehmen, bevor sie entsamt und abgetütet werden für die neue Aussaat in 2018.







 
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