Kronacker Blog
Warenkunde Feldsalat
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Diese Woche liefern wir eigenen Feldsalat in der Abokiste. Er wächst diesen Winter sehr langsam, das liegt an der Kälte - wir hatten schon über 30 Frosttage - und an den wenigen Sonnenstunden. Der Süden von Europa ist noch stärker von kaltem Wetter betroffen, durch Frost sind z.B. bei der demeter Kooperative Bio Campo in Spanien über 500ha Gemüse erfroren.
Der Feldsalat (Valerianella locusta ) gehört zu den Baldriangewächsen und ist regional unter vielen verschiedenen Namen bekannt wie Rapunzel, Ackersalat, die Schweizer nennen ihn „Nüssli“. Der Feldsalat, auch als „König der Salate“ bezeichnet, ist in ganz Eurasien beheimatet, als frostharte, wildwachsende Pflanze ist er als Ackerunkraut auf Feldern mit Wintergetreide, in Weinbergen und an Feld- und Wegrändern zu finden.
Der Feldsalat ist ein einjähriges Kraut, ist winterhart bis zu Temperaturen von minus 15 Grad Celsius. Er wird bevorzugt im Spätsommer, aber auch im Herbst oder Winter, auf bereits abgeernteten Beeten ausgesät, muss allerdings regelmäßig feucht gehalten werden, solange die Pflänzchen klein sind. Innerhalb von 50 bis 60 Tagen nach der Aussaat wächst eine bis 15 Zentimeter hohe Pflanze heran und die Blätter bilden eine Rosette, die dann geerntet und verzehrt werden kann.
Feldsalat hat einen fast doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie Kopfsalat und fördert somit die Bildung von Abwehrkräften gegen Infektionen. Außerdem sind die Vitamine B6 und E enthalten und sehr viel Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt. Dies wird nach der Aufnahme aus pflanzlicher Nahrung im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Vitamin A wird dann in der Leber gespeichert und ist wichtig für die Haut und die Schleimhäute im Mund, in der Lunge, in den Nieren und dem Verdauungstrakt und schützt sie vor Umweltschäden und Infektionen.
