Kronacker Blog
Wir sind tierisch gewachsen
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Unsere Hofindividualität ist am Wochenende wieder größer geworden. Am Sonntag haben wir von Freunden drei Hochland Rinder übernommen. Damit schließt sich bei uns der Stoffkreislauf unser Düngerwirtschaft weiter. Die Tiere können wir komplett mit eigenem Futter versorgen, dafür liefern sie uns wunderbaren Mist, der die Fruchtbarkeit unserer Felder erhöht. Mit dem Kleegras wandern die Rinder innerhalb von 6 Jahren einmal über alle Gemüseflächen und versorgen somit die Gärtnerei mit hochwertigem Dünger.
Hochlandrinder sind ganzjährig im Freien und ernähren sich nur von Gras und Heu. In der extensiven Bewirtschaftung von Grünland und in Landschaftspflegeprogrammen finden diese Tiere heute eine ökologisch sinnvolle Verwendung. Das schottische Hochlandrind wird seit über 200 Jahren wegen seiner besonderen Eigenschaften in Reinzucht in Schottland gezogen. Das Herdbuch existiert seit 1884.
Die besonderen Eigenschaften des schottischen Hochlandrindes sind: Robustheit, Langlebigkeit, Gutmütigkeit, aber auch Wehrhaftigkeit bei guten Mutterkuheigenschaften. Nach Deutschland erstmals 1978 zur landwirtschaftlichen Nutzung eingeführt, fanden die „Highland-Cattle“ nicht nur wegen ihrer natürlichen Schönheit in den vergangenen Jahren schnell eine große Verbreitung, sondern die Entwicklung in unserer Landwirtschaft und Flächenstilllegungen, der Naturschutz und der Wunsch Vieler, ihre Weiden extensiv zu bewirtschaften, brachten uns eine schon lange nicht mehr praktizierte, natürliche Form der Rinderhaltung, die extensive Mutterkuhhaltung, wieder.
