Demeter

Kronacker Blog

27
Jun

Letzte Woche haben wir etwas überraschend  ein Kuhkälbchen von unserer Highlander Kuh „Debbie“ bekommen. Sie lief zwei Jahre mit dem Bullen auf der Weide und ist nie trächtig geworden. Da sie sehr korpulent gebaut ist, haben wir das Thema „Nachwuchs von Debbie“ abgehakt. Bis wir vor zwei Wochen beobachtet haben, dass ihr Euter größer geworden ist!? Letzten Donnerstag, bei der täglichen Kontrolle, hatte die Geburt auch schon begonnen, die Füße waren bereits zu sehen. Sie hat sich gerade den heißesten Tag der Woche „ausgesucht“ und wir haben uns richtig Sorgen gemacht, ob das wohl gut geht. Aber Debbie hat die Geburt souverän allein gemeistert, nach zwei Stunden war das Kälbchen da und die kleine Herde ist nun um ein Tier größer geworden. Heute flitzt das Kälbchen „Juni“ schon über die Weide.

Die Rinder sind für uns in erster Linie wertvolle Düngerlieferanten. Damit schließt sich bei uns der Stoffkreislauf unser Düngerwirtschaft weiter. Die Tiere können wir komplett mit eigenem Futter versorgen, dafür liefern sie uns wunderbaren Mist, der die Fruchtbarkeit unserer Felder erhöht. Mit dem Kleegras wandern die Rinder innerhalb von 6 Jahren einmal über alle Gemüseflächen und versorgen somit die Gärtnerei mit hochwertigem Dünger. 







 
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