Kronacker Blog
Warenkunde Endiviensalat
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Botanisch werden die Salatpflanzen in zwei Gruppen unterschieden: die Lattich (z.B. Eissalat, Batavia- und Eichblattsalate) - und die Zichoriengruppe (z.B. Chicoree und Endivien). Dabei bilden Feldsalat und Rucola eine Ausnahme, da sie zu anderen Pflanzenfamilien gehören.
Alle Salate enthalten einen weißlichen Milchsaft, insbesondere in den Stängeln und Blütenständen. Dieser Milchsaft, von dem sich auch die botanische Bezeichnung Lactuca ableitet, enthält Bitterstoffe, die sehr vitaminreich, appetitanregend sind aber auch der Pflanze bei der Abwehr von Fressfeinden und Schädlingen helfen; andererseits bestimmen sie auch den Wohlgeschmack seiner Grundblätter. Schon seit der Antike wird diese Pflanze in vielen Sorten kultiviert. So existieren etwa 4.500 Jahre alte Reliefs, welche eine Pflanze darstellen, die dem Römischen Salat ähnelt. Von Ägypten ausgehend, verbreitete sich der Salat über die ganze antike griechische und römische Welt. Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. Der Gehalt an Ballaststoffen beträgt 15 g/kg, Vitamin C ist mit 90 mg/kg enthalten. Der Bitterstoff Lactucopikrin soll eine harn- und galletreibende sowie appetitanregende Wirkung haben. Das Polysaccharid Inulin ist günstig für die Darmflora und stärkt somit das Immunsystem.
Ein Tipp für die Salatsauce: Um das Bittere abzumildern, können Sie Apfelstücke in den Salat schneiden oder Apfelsaft in der Salatsauce verwenden.
